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1.20.0

dpkg-dev

Debian package development tools

dpkg-lang

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dpkg

Debian package management system

BEZEICHNUNG

dpkg-name - Debian-Pakete zu vollen Paketnamen umbenennen

\(:UBERSICHT

dpkg-name [Option …] [--] Datei

BESCHREIBUNG

Diese Handbuchseite dokumentiert das dpkg-name-Programm, das eine einfache M\(:oglichkeit bereitstellt, Debian-Pakete in ihren vollen Paketnamen umzubenennen. Ein voller Paketname besteht aus Paket_Version_Architektur.Pakettyp wie in der Steuerdatei des Pakets angegeben. Der Version-Teil des Dateinamens besteht aus der Versionsinformation der Originalautoren, optional gefolgt von einem Bindestrich und der Revisionsinformation. Der Pakettyp-Teil entstammt dem Feld package_type (falls vorhanden) oder wird auf deb gesetzt.

OPTIONEN

-a, --no-architecture
Der Zieldateiname wird keine Architekturinformation enthalten.
-k, --symlink
Legt einen Symlink an, anstatt zu verschieben.
-o, --overwrite
Existierende Dateien werden \(:uberschrieben, falls sie den gleichen Namen wie der Zieldatei haben.
-s, --subdir [Verzeichnis]
Dateien werden in ein Unterverzeichnis verschoben. Falls das als Argument existierende Verzeichnis existiert, dann werden die Dateien in das Verzeichnis verschoben, andernfalls wird das Zielverzeichnis aus dem \(Bqsection\(lq-Feld des Steuerteils des Pakets entnommen. Das Zielverzeichnis wird \(Bqunstable/binary-Architektur/Bereich\(lq sein. Falls die Sektion nicht in der Steuerdatei gefunden werden kann, dann wird no-section angenommen, und in diesem Fall, wie auch f\(:ur die Sektionen non-free und contrib ist das Zielverzeichnis \(BqBereich/binary-Architektur\(lq. Das Sektionsfeld muss nicht angegeben werden, daher werden viele Pakete ihren Weg in das no-section-Gebiet finden. Verwenden Sie diese Option mit Vorsicht, sie ist unordentlich.
-c, --create-dir
Diese Option kann zusammen mit der Option -s verwendet werden. Falls das Zielverzeichnis nicht gefunden werden kann, wird es automatisch angelegt. Verwenden Sie diese Option mit Vorsicht.
-?, --help Zeigt einen Hinweis zum Aufruf und beendet das Programm.
-v, --version
Gibt die Version aus und beendet das Programm.

UMGEBUNG

DPKG_COLORS
Setzt den Farbmodus (seit Dpkg 1.18.5). Die derzeit unterst\(:utzten Werte sind: auto (Vorgabe), always und never.
DPKG_NLS
Falls dies gesetzt ist, wird es zur Entscheidung, ob Native Language Support, auch als Unterst\(:utzung f\(:ur Internationalisierung (oder i18n) bekannt, aktiviert wird (seit Dpkg 1.19.0). Die akzeptierten Werte sind: 0 und 1 (Vorgabe).

FEHLER

Einige Pakete folgen nicht der Namensstruktur Paket_Version_Architektur.deb. Pakete, die von dpkg-name umbenannt wurden, folgen dieser Struktur. Im Allgemeinen hat diese keinen Einfluss darauf, wie Pakete von dselect(1)/dpkg(1) installiert werden, aber andere Installationswerkzeuge k\(:onnen auf diese Benennungsstruktur angewiesen sein.

BEISPIELE

dpkg-name bar-foo.deb
Die Datei bar-foo.deb wird in bar-foo_1.0-2_i386.deb oder etwas \(:Ahnliches (abh\(:angig von der Information, die in dem Steuerteil von bar-foo.deb ist) umbenannt.
find /root/debian/ -name ’*.deb’ | xargs -n 1 dpkg-name -a
Alle Dateien mit der Endung deb im Verzeichnis /root/debian und seiner Unterverzeichnisse werden von dpkg-name - falls notwendig - ohne Architekturinformation umbenannt.
find -name ’*.deb’ | xargs -n 1 dpkg-name -a -o -s -c
Machen Sie dies nicht. Ihr Archiv wird eine komplette Schweinerei werden, da viele Pakete nicht mit Sektionsinformationen kommen. Machen Sie dies nicht.
dpkg-deb --build debian-tmp && dpkg-name -o -s .. debian-tmp.deb
Dies kann beim Bau neuer Pakete verwendet werden.

\(:UBERSETZUNG

Die deutsche \(:Ubersetzung wurde 2004, 2006-2020 von Helge Kreutzmann <>, 2007 von Florian Rehnisch <> und 2008 von Sven Joachim <> angefertigt. Diese \(:Ubersetzung ist Freie Dokumentation; lesen Sie die GNU General Public License Version 2 oder neuer f\(:ur die Kopierbedingungen. Es gibt KEINE HAFTUNG.
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